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Warum die 1%-Regel ein Käfig ist – und wie Profis mit bis zu 5 % arbeiten

Die 1%-Regel hält Trader klein. Profis arbeiten mit bis zu 5 % Risiko – und nutzen nur maximal 40 % ihres Kapitals, um 100 % der Gewinne zu erzielen.

Die 1%-Regel – das Dogma der Industrie

Wer anfängt zu traden, hört immer denselben Spruch:
„Riskiere niemals mehr als 1 % deines Kapitals pro Trade.“

Das klingt vernünftig, seriös, nach Disziplin. Aber die Wahrheit ist: Die 1%-Regel ist ein Käfig, den die Industrie erfunden hat, um Trader kleinzuhalten.

Mit 1 % Risiko ist dein Stop oft so eng, dass du ständig ausgestoppt wirst, bevor der Markt wirklich läuft.

Mit 1 % Risiko sind deine Gewinne so winzig, dass Spreads, Swaps und Gebühren dich langsam auffressen.

Mit 1 % Risiko hast du das Gefühl, du würdest diszipliniert arbeiten – in Wahrheit bist du nur ein Dauer-Kunde der Brokerkasse.

Die Industrie liebt 1 %-Trader, weil sie viel traden, wenig verdienen, und ständig Gebühren zahlen.


Profis spielen ein anderes Spiel

Erfahrene Trader, Prop-Trader, institutionelle Player – sie alle lachen über die 1%-Regel.
Sie riskieren bis zu 5 % pro Trade – und kommen trotzdem nie in die Nähe eines Margin Calls.

Warum?

Weil sie maximal 40 % ihres Kapitals gleichzeitig im Markt gebunden haben.

Weil sie strikte Regeln einhalten: Stopps sind Pflicht, CRV > 1:3 ist Gesetz.

Weil sie wissen: Trading ist ein Business, keine Beschäftigungstherapie.

Sie handeln weniger Trades, mit mehr Überzeugung – und holen genau damit das große Geld.


Rechnen wir nach

Szenario 1 – 1 % Risiko

Konto: 10.000 €
Risiko pro Trade: 100 €

Gewinn bei CRV 1:3 → 300 €

10 Trades im Monat → +3.000 € maximal

Realität: Volatilität, kleine Ausstopper, Handelskosten → oft kaum Wachstum.

👉 Ergebnis: Langsames Ausbluten, Dauerstress, immer knapp an der Kante.


Szenario 2 – 5 % Risiko (max. 40 % im Markt)

Konto: 10.000 €
Risiko pro Trade: 500 €

Gewinn bei CRV 1:3 → 1.500 €

4 gute Trades im Monat → +6.000 € realistisch

Selbst mit Verlustserien bleibt das Konto stabil, solange Regeln greifen.

👉 Ergebnis: Weniger Trades, mehr Ruhe, mehr Gewinn.


Warum 1 % in Wahrheit nicht funktioniert

Volatilität killt dich. Märkte atmen. Mit 1 % Risiko sitzt dein Stop so eng, dass du bei jeder kleineren Welle rausfliegst.

Das volle Potenzial bleibt ungenutzt. Dein Setup kann 300 Punkte bringen – du nimmst nur 30, bevor du wieder raus bist.

Kosten fressen dich auf. Spreads und Swaps schlagen bei kleinen Positionen besonders zu – du blutest langsam aus.

Die 1%-Regel ist keine Schutzmaßnahme. Sie ist eine Leine, an der die Industrie dich führt.

Du denkst, du seist diszipliniert. In Wahrheit bist du ein braver Kunde.


Bis zu 5 % Risiko – mit eiserner Disziplin

Profis riskieren bis zu 5 %, aber sie sind nicht verrückt. Sie halten sich an eiserne Regeln:

Maximal 40 % Kapital im Markt.

Nur Setups mit CRV > 1:3.

Verluste als Fixkosten akzeptieren.

Sie wissen: Verluste gehören zum Business wie Miete zum Restaurant. Entscheidend ist, dass die Gewinner größer sind als die Kosten.


Das große Geheimnis: 40 % Kapital = 100 % Gewinn

Hier liegt der Unterschied zwischen Hobby und Profi:
Wir nutzen nicht unser ganzes Kapital. Wir setzen nicht blind alles auf eine Karte.
Wir schaffen es mit nur 40 % unseres Kapitals, 100 % unserer Gewinne zu machen.

Das bedeutet:

60 % unseres Geldes bleiben unangetastet, sicher im Hintergrund.

Mit den restlichen 40 % generieren wir den vollen Profit.

Das ist kein Zufall, sondern System. Wir kontrollieren unser Risiko, wir hebeln gezielt – und wir geben der Industrie nicht die Chance, uns kleinzuhalten.


Fazit – raus aus dem Käfig

1 % Risiko ist oft zu eng. Es ist kein Schutz, sondern eine Fessel.

Mit bis zu 5 % Risiko ist der Weg der Profis. Mehr Freiheit, mehr Potenzial – aber mit Regeln.

Wir nutzen nur 40 % Kapital und holen damit 100 % unserer Gewinne.

Das ist Trading wie ein Business: kalkuliert, diszipliniert, profitabel.
Alles andere ist Beschäftigungstherapie.

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